Ein Radblog aus Köln

Kategorie: Tagesausflug

Radtour in Köln, um Köln und um Köln herum

Ein langes Wochenende im Sommer, die Sonne lacht. Sie kann sich quasi vor lachen kaum halten und das macht dann im Ergebnis so um die 30 Grad. Köln zeigt sich wettermäßig von seiner Prachtseite und das will genutzt werden. Ab aufs Rad also. Endlich mal wieder. Dieses Mal wollen wir gar nicht weit weg, sondern direkt aus der Bude und in den Sattel. Außerdem, so dachten wir, waren wir noch nie so wirklich in und um Köln unterwegs…

Radtour durch das grüne Köln – Der erste von drei Teilen

Auf zu neuen Abenteuern.

Ein langes Wochenende im Sommer, die Sonne lacht. Sie kann sich quasi vor lachen kaum halten und das macht dann im Ergebnis so um die 30 Grad. Köln zeigt sich wettermäßig von seiner Prachtseite und das will genutzt werden. Ab aufs Rad also. Endlich mal wieder. Dieses Mal wollen wir gar nicht weit weg, sondern direkt aus der Bude und in den Sattel. Außerdem, so dachten wir, waren wir noch nie so wirklich in und um Köln unterwegs. Und vom Hören-Sagen soll das ja auch hier und da recht naturig und schön sein. Also ab auf eine Radtour in Köln.

Pläne. Absolut Rabaukenfachgebiet.

Köln ist nicht Beton und Autolärm?

Kurzum: Wir haben uns gedacht, Köln mal von seiner grünen Seiten zu betrachten und haben uns dafür drei Tage Zeit genommen. Wo wir waren und was wir dabei erlebt haben, fassen wir euch hier in den nächsten Wochen in drei einzelnen etwas kleineren Beiträgen in Bild und Text zusammen. Viel Spaß beim Lesen des ersten Teils!

Teil 1 Radtour in Köln: “Der Nordosten – Mit dem Rad unterwegs in Kölner Wäldern“

Den erste Tag verläuft für uns mehr oder weniger grob entlang der Route „Mit dem Rad in den waldreichen Nordosten”. Eine Fahrradtourenstrecke, die auch von der Stadt Köln als touristisches Angebot präsentiert wird (www.stadt-koeln.de/radfahren). Mit offiziell 37 km ist die Tour ideal für einen Einstieg am Nachmittag und für einen sommerlichen Tagestrip mit dem Rad in und um Köln herum. Offizieller Startpunkt der Strecke ist der Wiener Platz in Köln-Mühlheim.

Auf zu neuen Ufern! Die Schäl Sick

Mit dieser ersten Tour haben wir eine Ecke angepeilt, die wir bis lang noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Klar, ‘ne Karte vom Kölner Stadtgebiet haben wir auch schon mal gesehen und das es da oben rechts in der Ecke recht grün ist, das war uns irgendwie auch klar. Aber da mal rüberfahren und das live und in Farbe sehen ist Neuland für uns. Das macht es ja aber auch erst so’n bißchen spannend.

Taschen sind gepackt. Los geht’s!

Sonderedition: Fahrradrabauken & Special Guest

Es geht also auf die andere Rheinseite und für uns Wahlnippeser und -ehrenfelder ist das die rechte Rheinseite. Im Alltag kommen wir ja nicht so häufig auf die Schäl Sick rüber. Da wir diese immense Herausforderung aber nicht nur zu zweit angehen wollten, haben wir uns freundschaftliche Verstärkung dazu geholt wollen einen Tag zu dritt mit dem Rad durch Kölner Wälder im Nordosten unserer Lieblingsstadt fahren. Jakob ist für den ersten Tag am Start und wir freuen uns wie Bolle das er dabei ist. Is’ nämlich auch ‘n Raubauke, der Typ.

Fesche Unterstützung hatten wir diesmal. Der Jakob.

Km –3: Der Biergarten am Rhein – Erstmal ‘ne Pause

Aber bevor das Ganze so richtig losgeht, machen wir erst mal eine Pause. Gehört sich so für uns. Wir wollen es ja nicht übertreiben, denn der Tag ist ja schließlich noch lang. Am Biergarten „Schwimmbad“ lassen wir uns nieder. Kippchen, ein kühles Bier und ein Plausch darüber was heute noch so gehen wird, wo man lang fährt und das wir richtig Bock darauf haben die Stadt mal aus einer für uns anderen Perspektive kennenzulernen. Die Sonne scheint, der Rahmen könnte also nicht besser gesetzt sein.

Bevor es losgeht sollte man sich erstmal ausruhen – Alte Rabaukenweisheit

Start in Mühlheim am Wiener Platz

Wieder auf unseren Drahteseln Platz genommen, geht es über die Mühlheimer Brücke Richtung Wiener Platz. Wenn man diese beiden Stationen passiert hat, freut man sich noch umso mehr mal ein wenig aus der Stadt raus zu kommen. Fahrradfreundlich ist diese Ecke Kölns dann auch nicht wirklich. Nichts wie raus hier also!

Auf geht’s. Raus aus Mühlheim

Ritter, Baumwolle und alte Mühlen

Aber es wird dann auch direkt cooler. So langsam wird es grüner und wir treffen auf einen kleinen Bachlauf. Wir fahren durch den Stadtteil Hohlweide, passieren eine frühere Ritterburg und eine alte Baumwollbleicherei. Die alte Bleicherei steht auf dem Gebiet einer historischen Mühle, deren Geschichte und vielfältige Nutzungsweise bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht. Der letzte Betreiber stellte hier bis 2009 Papierwaren her. Steht aber alles auch auf den Schildern entlang der Route. Top!

Fortbildung aus’m Sattel

Es geht weiter entlang des Bachlaufs. Immer entlang der Strunde, einem recht kleinen Rinnsal, das in vergangenen Zeiten wohl recht umtriebig von verschiedenen Mühlen genutzt wurde und somit damals wirtschaftlich sicherlich nicht unbedeutend war. Bis zu 36 Mühlen sorgten auf den gerade mal ca. 20 Kilometern für regionale wirtschaftliche Entwicklung, vor allem in der Papierindustrie. Es geht dann durch verschiedene kleinere Waldstücke und wir nutzen den kühlen Schatten um eine kleine Snack-Pause einzulegen. Das ganze Ding soll ja nicht in Stress ausarten.

Beim Pausentee im Wald

Wald, Wald, Dünnwald Campingplatz

Wir fahren irgendwo entlang der Stadtgrenze Köln-Bergisch Gladbach. Zumindest passieren wir die Ortsschilder auf der Tour das ein oder andere Mal. Unsere temporäre Orientierungslosigkeit zeigt eines der seltenen Bilder auf denen wir zusammen zu sehen sind. Hinter den Kulissen quasi.

Die Drei Fragezeichen… ähm Rabauken und das grüne Köln

Kölns Nord–Östliche Wälder – Köln in grün auf der Radtour

Weiter geht es kreuz und quer durch Kölns Nord-Östliche Wälder. Ziel unseres heutigen Tages soll das Campingplatz am Dünnwalder Waldbad (https://waldbad-camping.de/) sein. Dort wollen wir unser Camp für die erste Nacht im grünen Köln aufschlagen. Wir pesen durch den Thurner Wald, lassen den Höhenfelder See links liegen und kommen dann auf das Gebiet des Dünnwalder Walds. Eine richtig schöne Ecke. Lohnt sich.

Fahrradrabauken stehen am Wegesrand
Immer fokussiert. Diese Rakauken.

Dünnwald. Endstation der Radtour in Köln aber nur für Tag 1

Endstation für heute. 3er Zelt, 3 Schlafsäcke, Waldrand. Herrlich. Um uns rum eine pubertierende Jugendgruppe. Weniger schön. Aber wir machens uns gemütlich und lassen die Beine ein wenig baumeln. Wir haben jetzt nicht wirklich massiv viele Kilometer geschrubbt an diesem Tag, aber das war auch nie der Plan. Im Waldbad Dünnwald angekommen blicken wir auf einen Tag im Sattel zurück, der auch ohne Schmerzen in den Beinen viel zu bieten hatte. Wir wollten aus der Stadtmitte auf grünen Pfaden ins waldige Köln und das hat astrein geklappt. Darauf stoßen wir das ein oder andere Mal an, lassen es uns in der Gastro gutgehen und palavern über dies das. Können wir eh am Besten. Wenn irgendwas gut ist, dann das hier.

Basti und das Zelt am Waldrand

Cliffhanger. Was dann Nachts noch so passierte und was das dann wiederum mit kleinen umtriebigen Waldbewohnern zu tun hatte, erzählen wir euch im nächsten Teil unser dollen Köln-Geschichte. Und jetzt, äh, abschalten. Genau.

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Tagestour im Ruhrgebiet – Mit dem Rad im Radrevier Ruhr

Das Ruhrgebiet ist ja quasi unser Panama. Es gibt hundert und tausend Wege auf denen man den Pott vom Rad aus erkunden kann. Schon mehrmals waren wir daher mit dem Rad im Revier unterwegs und kriegen den Hals nicht voll. Deshalb haben wir noch einmal rübergemacht, vom Rheinland in den Ruhrpott. Klappe, die dritte und dann einen Tag entlang einiger unserer Lieblingsorte.

Tour l’amour: Mit dem Rad (mal wieder) im Revier

Das Ruhrgebiet ist ja quasi unser Panama. Es gibt hundert und tausend Wege auf denen man den Pott vom Rad aus erkunden kann. Schon mehrmals waren wir daher mit dem Rad im Revier unterwegs und kriegen den Hals nicht voll. Deshalb haben wir noch einmal rübergemacht, vom Rheinland in den Ruhrpott. Klappe, die dritte und dann einen Tag entlang einiger unserer Lieblingsorte. Ein todsicheres Ding. Aber lest selbst…

An der Erzbahnbude.

Radfahren im Ruhrgebiet und Radurlaub in der Metropole Ruhr #meinradrevier

Glaubste nicht, aber isso: Wir wurden eingeladen. Eingeladen, um einen Tag lang mit unseren Rädern entlang einer selbst ausgewählten Strecke Spaß zu haben. Kann man ablehnen, muss man aber auch nicht. Wir haben uns auf jeden Fall wie Bolle über die Einladung der Ruhr Tourismus GmbH gefreut. Die sind da seit einiger Zeit was am planen dranne und streben an, dass Radfahren im Ruhrgebiet und Radurlaub in der Metropole Ruhr nach vorne zu bringen. Halten wir für eine durchaus gute Sache.

#meinradrevier

#meinradrevier heißt eine der Initiativen, die versucht den Pott als Radregion über seine eigenen Grenzen hinaus bekannter zu machen. Hier werden echte Geschichten von Leuten gesammelt, für die das Revier aus Radperspektive eine besondere Bedeutung hat. Und wir sind auch dabei! Neben Profi-Mountainbikern, WDR Prominenz und anderen Nasen. Wenn ihr jetzt gleich hier auf den folgenden Link klickt um unsere neue Pott-Geschichte zu lesen und vielleicht auch um mehr über #meinradrevier zu erfahren, dann erschreckt nicht, ist nur der Basti, in ganz groß aber. Der beißt nicht…

Hier geht’s zu unserer Radreviergeschichte: https://www.ruhr-tourismus.de/meinradrevier/die-fahrradrabauken.html

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Fahrradfahren an der Ostsee

Eine kleine Tagestour von Niendorf nach Travemünde Es geht hier um eine kleine Tagestour von ca. 20 km mit Leihrädern, die uns entlang des Brodtener Steilufers von Niendorf nach Travemünde…

Eine kleine Tagestour von Niendorf nach Travemünde

Es geht hier um eine kleine Tagestour von ca. 20 km mit Leihrädern, die uns entlang des Brodtener Steilufers von Niendorf nach Travemünde und wieder zurück nach Timmendorfer Strand führt. Nix Wildes, aber sehr sehr schöne Aussicht.

Brodtener Steilufer – tolle Aussicht

Urlaub in Niendorf – nähe Timmendorfer Strand

Es ist Ostern bzw. kurz vor Ostern, die Sonne knallt in Köln mit über 20 Grad auf alle Kölner*innen. Hätten wir das gewusst… wären wir wahrscheinlich trotzdem nicht zu Hause, sondern unterwegs.

Bewährte alternative Besetzung

Leider immer noch getrennt voneinander. Henrik testet das Wetter in Frankreich und die andere Rabaukenhälfte, und damit meine Wenigkeit, hat es an die Ostsee verschlagen. Natürlich in altbewährter alternativer Besetzung mit Nina – siehe Nordseeradweg.

Ohne Rad geht es eben nicht

Wir wachen relativ früh auf und stellen fest, dass die Sonne schon wieder über der Ostseeküste erstrahlt. Rabaukenwetter und beste Vorraussetzungen also, um sich Räder zu leihen und einfach die Küste entlang nach Travemünde zu fahren.

Niendorf Fahrradverleih
Beste Leihräder, nur nicht für längere Touren

Wir sind guter Dinge, auch wenn es hier oben natürlich keine 20, sondern eher 14–16 und nachts drei Grad sind. Liebe Güße an dieser Stelle nach Cöllefornia.

Travemünde ist das Ziel

Travemünde ist nicht weit weg von Niendorf, muss aber auch nicht. Wir wollen keine Kilometer schrubben, sondern entspannt an der Küste entlang fahren. Quasi testen, wie das mit dem Radfahren nochmal funktionierte. Aussicht schlägt hier, um Längen, Schnelligkeit oder Distanz.

Rabauken nichts als Rabauken

„Schnell“ geht hier eh nicht, denn bei dem Wetter sind selbst die aller größten Stubenhocker*innen unterwegs und so teilen wir uns den Weg mit Fussgänger*innen, anderen Radfahrer*innen und Personen, welche sich mangels Übung oder besser mangels Körpergefühl nicht auf ein E-Bike setzten sollten. An dieser Stelle ein dringender Aufruf an alle, sich einfach zu entspannen und das Wetter zu genießen. ECO-Sport-Super-Boost ist auf engen Wegen fehl am Platz!

Fahrradleihen in Niendorf

Geliehen haben wir uns direkt in Niendorf zwei Räder mit 7-Gängen, denn etwas auf und ab geht es doch an der Steilküste der Ostsee. Drei würden aber auch dicke reichen. Tipp am Rande: Reserviert am besten einen Tag vorher die Räder. Wir hatten Glück, aber auch die beiden letzten Räder erwischt.

Brodtener Steilufer – tolle Aussicht

Mit einer entspannten Reisegeschwindigkeit von durchschnittlich ca. 12km/h fahren wir entlang des „Brodtener Steilufers“ und der Hermannshöhe nach Travemünde. Das Restaurant haben wir nicht ausprobiert, scheint aber für ein Päuschen sicherlich geeignet. Nur eben nicht nach 3 km und nach der ganzen Werbung in Niendorf und Umgebung fühlten wir uns schon fast genötigt dort zu halten. Machen wir aber nicht! So!

Brodtener Steilufer
Brodtener Steilufer – Kennt ihr schon oder?

Hafenspaziergang

Wie schlendern lieber am Hafen in Travemünde entlang und entscheiden uns für ein dickes Spagettieis, fast genau an der Kaikante. Gerade noch noch ein schmaler Streifen Fußweg trennt uns vom Wasser. Ist aber nicht schlimm, denn andere Leute zu sehen kann ja durchaus seinen Reiz haben. Eis, Leute gucken und die Nase in Richtung Sonne recken. Wenn 2019 schon so losgeht, kann es nur eine super Saison werden.

Hafen in Travemünde
Hafen in Travemünde – Immer einen Besuch wert

Reicht dann aber auch

Nachdem wir uns eine kurze Übersicht in Travemünde verschafft haben, reicht es uns aber auch schon wieder und wir kehren um, diesmal in Richtung Timmendorfer Strand.

Was schwimmt denn nu’ alles in der Ostsee?

Nicht nur das wollen wir wissen, sondern auch noch viel mehr und so verkriechen wir uns vor der Sonne und tauchen ein in die dunkle und bunte Unterwasserwelt von SEALIFE. Kennt ihr sicher, deswegen sparen wir uns hier eine detaillierte Beschreibung. Der Eintritt ist mit 16,50€ echt nicht billig und das Riesenaquarium leider auch gar nicht so riesig. Spannend ist es aber schon, auch wenn wir nach einer halben Stunde wieder draußen sind. Das kann aber jede*r für sich entscheiden.

Sealife Timmendorfer Strand
Sealife in Timmendorferstrand

Plastikschrott im Merchshop -Schade Sealife

Was uns aber viel mehr beschäftig ist folgende Frage: Wenn SEALIFE sich für den Erhalt und den Schutz der Meere einsetzt, warum werden im Souvenier-Shop so viele Plastiksachen verkauft? Kann uns das wer beantworten?

Fazit einer kleinen Tagestour

Ein kleiner aber feiner Tagesausflug, den wir euch nicht vorenthalten wollten und deswegen gibt es hier einen kurzen Abriss. Tolle Sicht, massig Sonne und zahlreiche Bänke auf der Stecke laden zum Verweilen und Abschalten ein.

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Alpe Adria Radweg

Mit dem Rad für einen Tag im Dreiländereck von Slowenien-Österreich und Italien unterwegs. Mal wieder eine Rabaukentour in alternativer Besetzung. Das soll hier aber nicht zur Gewohnheit werden. Isso. War aber trotzdem eine schöne kurze Tour über 45 km.

Slowenien – Italien – Slowenien: Eine kleine Tagestour entlang des Ciclovia Alpe Adria Radweg

Mit dem Rad für einen Tag im Dreiländereck von Slowenien-Österreich und Italien unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg. Mal wieder eine Rabaukentour in alternativer Besetzung. Das soll hier aber nicht zur Gewohnheit werden. Isso. War aber trotzdem eine schöne kurze Tour über 45 km. Unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg in Slowenien und Italien.

Urlaub mit Freunden und ganz ohne Rad ging es dann doch nicht

Radfahren war für meinen Urlaub in diesem Jahr eigentlich gar kein Thema. Mit Freunden – und ohne meine bessere Rabaukenhälfte Bastian – war ich in den österreichischen und slowenischen Alpen unterwegs. Überwiegend essend, wandernd und Tischtennis spielend. Auch mal schön, es muss sich ja nicht zwingend immer alles um das Rad drehen, eine gute Zeit kann ich auch anders haben. Das ist ja auch irgendwie Rabauken-Motto: Fahrrad ist nicht alles, aber, wenn man mal darauf unterwegs ist macht’s richtig Bock. Und so ganz ohne kleine Radtour ging es dann in Slowenien doch nicht.

Unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg in Slowenien und Italien

Mit Alex war ich für eine Woche kurz hinter der österreichischen Grenze in den Julischen Alpen in Slowenien unterwegs und als kleine Abwechslung zum wandern haben wir uns dort in der Nähe in Kranskja Gora für einen Tag Räder geliehen und sind bei sonnigem Wetter gemütlich entlang des zu Füßen der Julischen Alpen verlaufenden Alpe Adria Radweg ins italienische Tarvisio und zurück gestrampelt. Der Alpe Adria Radweg ist ein rund 410 km langer Fernradweg, der vom österreichischen Salzburg über die Alpen ins italienische Grado an der Adria führt und irgendwie auch an unserem slowenischen Urlaubsort vorbeiführt. 2015 wurde er als internationaler und grenzüberschreitender Radweg als Radroute des Jahres ausgezeichnet.

Eine Grenze

Aus Bahntrassen werden Radwege – Eine ziemlich gute Idee

Touristisch durch die Decke gegangen ist ja in den vergangenen Jahren die Idee, aus stillgelegten Bahntrassen Radwege zu machen. Diese findet man mittlerweile in vielen Gegenden Europas und es gibt tatsächlich auch Menschen die sich damit intensiver befassen (http://www.bahntrassenradeln.de/). Unsere Tagestour ging auch entlang eines solchen Weges, fast ausschließlich. Sehr komfortabel, super ausgebaut und genug Platz für ganze Horden von RadfahrerInnen. Fahrrad-Highway quasi, macht richtig Bock.

Abstecher in die Seitentäler und ein Bier am See des Laghi di Fusine

Lohnenswert sind auf dem von uns beradelten Teilstück auf jeden Fall kurze Abstecher in die umliegenden Täler. Man muss sich dafür zwar ausnahmsweise ordentlich abstrampeln, wird jedoch zum Beispiel mit einem Blick auf die aus Gletschern entstandenen Laghi di Fusine belohnt. Am unteren See gibt es erfrischenderweise eine kleine Bar, die wir uns für eine verdiente Pause selbstverständlich genauer angeschaut haben.

Pausen sind wichtig

Radfahren in den Alpen – Warum eigentlich nicht mal eine längere Tour?

Die kurze Tour hat Lust auf mehr gemacht. Mit dem Rad vor der landschaftlichen Kulisse der Julischen Alpen entlang zu fahren hat schon eine besonders spektakuläre Note. Kann ich echt ohne Einschränkung empfehlen. Der Wunsch in den nächsten Jahren mal eine längere Tour in den Alpen zu fahren ist seit dem Kurztrip definitiv da. Eine Alpenüberquerung auf rabaukige Art und Weise… das wäre doch was.

Ein Tal
  • Strecke: Kranjska Gora (SLO)- Ratece (SLO)- Fusine (IT) Tarvisio (IT) – Fusine (IT) – Ratece (SLO)– Kranjska Gora (SLO)
  • Für mehr Infos zum Radweg: www.alpe-adria-radweg.com
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Auf zur Groov – Holland oder was?

Die Groov in Köln – „Die Freizeitinsel” liegt direkt am Rhein in Köln Zündorf   Nicht in den Niederlanden sondern “ums Eck” und auch unter der Woche schnell zu erreichen…

Die Groov in Köln – „Die Freizeitinsel” liegt direkt am Rhein in Köln Zündorf

 

Nicht in den Niederlanden sondern “ums Eck” und auch unter der Woche schnell zu erreichen – Die Groov in Köln Port.

Die Groov (auch “Die Freizeitinsel” genannt) liegt direkt am Rhein in Köln Zündorf und ist ein kleines Freizeitparadies nicht weit entfernt vom Zentrum Kölns. Einst aus einem Altarm des Rheins entstanden war die Groov bis in Mitte des 19 Jhd. eine Insel, bis sie mit dem Ufer verbunden und zum Binnengewässer wurde. Das Gewässer selbst teilt sich in untere und obere Groov und im Norden befindet sich außerdem ein kleiner Yachthafen, der natürlich mit dem Rhein verbunden ist.

Die Groov ist die Freizeitinsel

Auf der Freizeitinsel finden sich ausladende Sandstrände, Parklandschaften mit alten Baumbeständen, schöne Biergärten, Minigolfanlage, Tretboot Verleih und wer beim Feierabendbier noch etwas Kultur brauch, der mittelalterliche Wehrturm welcher seit den 80er Jahren ein Heimatmuseum beherbergt. Wer Köln kennt, weiß das Sandstrände eher die Ausnahme im Stadtgebiet sind, allein deshalb lohnt sich schon ein Ausflug weg vom Innenstadttrubel.show

Impressionen

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Die Knotenpunkte – Fahrradtouren durch Köln und NRW

Sind euch auch schon die großen roten Quadrate mit einer Zahl in weißer Umrandung an Radkreuzungen aufgefallen? Die Knotenpunkte – Was unsere Nachbarn in den Niederlanden schon haben, wird jetzt…

Sind euch auch schon die großen roten Quadrate mit einer Zahl in weißer Umrandung an Radkreuzungen aufgefallen? Die Knotenpunkte – Was unsere Nachbarn in den Niederlanden schon haben, wird jetzt in Deutschland nachgerüstet. Das Ganze funktioniert so:

Von Köln nach Düsseldorf mit dem Fahrrad

Ihr sucht euch eine Route die ihr gerne fahren wollt z. B. von Köln nach Düsseldorf,  von Nippes nach Ehrenfeld oder von A nach B. Am Besten kann man sich seine Route auf http://www.radroutenplaner.nrw.de/ raussuchen. Das Ganze ist ähnlich gestaltet wie Maps für Autofahrer, nur werden hier passende Straßen und Wege für Radfahrer berücksichtig, was das Radeln wesentlich entspannter macht, als wenn man sich von google an einer Bundesstraße, ohne Radweg entlanglotsen lässt.

Einfach Start und Ziel eingeben und fertig ist die Tour. Soweit so gut und eigentlich alles beim Alten.

Zoomt man aber weiter auf die berechnete Route, findet man rote Kreise mit Zahlen. Das sind die Wegmarken, welche ihr notieren oder direkt ausdrucken könnt.

Knotenpunkte am Rhein

Somit fahrt ihr, um von Köln nach Düsseldorf zu fahren einfach die Punkte 99-98-88-30-n ab. Hört sich kryptisch an ist aber kinderleicht. Man fährt von Knoten zu Knoten und zwischen den Knoten einfach den “Kleinen weißen Schildern” nach (auf dem Bild unten gibt es keine falsche Richtung und ihr fahrt so oder so richtig).

Wer die unromantische Variante bevorzugt, kann sich auch die GPS-Route herunterladen oder sich die Strecke direkt in die Radroutenplaner APP laden. Nur Achtung die App verfügt über keinen Offlinemodus und muss somit eine Datenverbindung haben. Was zum einen den Akku schnell leer saugt (fatal bei der Suche nach Campingplätzen/Hotels – siehe RuhrtalRadweg Tag 2) und zum anderen in ländlichen Gegenden zu Problemen führen kann.  Ich persönlich möchte auch mein Handy nicht die ganze Zeit im Blick haben, wenn ich draußen unterwegs bin. GPS Karten können aber dennoch als Backup hilfreich sein.

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