Um die Saison abzuschließen, haben wir uns im Herbst wieder auf unsere Räder geschwungen. Na gut, jetzt ist schon Frühling, aber was soll’s. Gut Ding will eben Weile haben. 

Diese Radtour führt durch die bayerische und hessische Rhön und hat einiges zu bieten. Regen, Schnee und derbe Wind von vorne inklusive. Die Strecke umfasst knapp 200 km mit etwa 3.000 Höhenmetern und eignet sich für so ziemlich alle Radler:innen, die Ansteige und Waldwege nicht scheuen. Wir haben die Tour auf drei Tage gestreckt, sodass wir genug Zeit für Pausen haben. 

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PS: Die Sachen, die wir auf Tour tragen, findest du auch im Fahrradrabauken-Shop.

Eckdaten zur Fahrradtour in der Rhön

  • Gebiet: bayerische und hessische Rhön
  • Dauer: 4 Tage (3 Tage strampeln)
  • Start: Würzburg
  • Ziel: Fulda
  • Gesamtkilometer: ca. 200 km
  • Höhenmeter: ca. 3.000 Hm
  • Setup: Gravel- und Tourenräder, je zwei Radreisetaschen hinten
  • Übernachtungen:
    • Gemünd am Main (Hotel)
    • Langenleiten (bei Freunden)
    • Fulda (Hotel)
  • Schwierigkeit:  sportlich
  • Untergrund: Asphalt / Gravel / Wald

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Karte / GPX zum Nachradeln

Die komplette Route kannst du hier herunterladen oder direkt in Komoot öffnen.

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Weitere Informationen

Zusammenfassung unserer Rhön-Tour

  • Start ist Köln und mit dem ICE geht es nach Würzburg.
  • Etappe 1 – Würzburg nach Gemünden am Main (50 km / 420 hm)
  • Etappe 2  – Gemünden am Main zum Kreuzberg Rhön (83 km / 1.360 hm)
  • Etappe 3 – Kreuzberg in der Rhön nach Fulda (67 km / 1.160 hm)
  • Berge der Rhön: Platzer Kuppe, Kreuzberg & Wasserkuppe. 
  • Ankunft Fulda: Hotelcheck-in, Duschen, Abendessen und entspannter Abend im Irish Pub und dann mit dem ICE wieder ab nach Köln

Es geht mit dem ICE ab in die Rhön nach Würzburg.

Schon lange haben wir uns diesen Termin in unseren Kalendern notiert. Denn wenn wir mittlerweile eins gelernt haben: Mit Familie ist eine zeitliche Planung das A und O. Doch was wir ebenfalls gelernt haben, ist, dass so ein fixes Datum definitiv sehr fragil und angreifbar ist. Im Herbst ist mit den vielen Viren und Bakterien in Kita, Schule und Büro irgendwie viel wahrscheinlicher, dass irgendwer ausfällt. 

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Alles sehr fragil. Geht es wirklich los?

Und so telefonieren wir ein letztes Mal um 7 Uhr morgens, zwei Stunden vor der geplanten Abfahrt. Thema: Ob wir wegen Krankheiten bei den Liebsten überhaupt fahren können. Die Antwort könnt ihr euch sicher denken, sonst würde es diesen ganzen Text ja nicht geben. 

Turns out: Good News, und so rollen wir in unseren Saisonabschluss mit bestem trüben Oktoberwetter. Gerne würden wir so was schreiben wie Wohlfühl-Temperaturen oder goldener Herbst oder ganz euphorisch mit anderen Superlativen um uns werfen, doch ist nicht. 

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Goldener Herbst, dieses mal einfach nicht

Der Wetterbericht verheißt nichts Gutes, und so haben wir unsere Taschen randvoll mit ganz viel langen und warmen Klamotten gepackt. Zwiebeltechnik als Strategie, eine Lage über die andere. Hatten wir überhaupt schon mal Handschuhe dabei? Wir können uns zumindest nicht daran erinnern. 

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Mit den Jahren werden wir schlauer und grauer.

Doch mit den Jahren werden wir nicht nur grauer, sondern auch weiser. Wir Füchse wissen, dass wir drei Berge hoch wollen: Platzer Kuppe, Kreuzberg und eben dann noch über die Wasserkuppe. Und alle drei liegen nun mal nicht im schönen Köllefornia und im warmen Rheintal, sondern in der bergigen Rhön, in Bayern und Hessen, und es ist tiefer Herbst.

Start in unserer Heimatstadt Köln

Los geht es in der bayerischen Rhön bzw. erst einmal am Kölner Hauptbahnhof. Unsere Züge hat Henrik schon wochenlang im Voraus gebucht und so ergattern wir 2 von 3 Radstellplätzen im ICE. Naja, nicht ergattern, die haben wir halt reserviert. Die Fahrt verläuft dann wie geschmiert bis Würzburg. Apropos ICE. Wir fahren ja auch gern Regionalbahn, aber mittags schon in Würzburg zu stehen, ohne an x Milchkannen zwischendurch zu halten, ist schon sehr gut. 

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Zeiten ändern sich.

Früher haben wir uns noch Brötchen geschmiert, also für morgens. Jetzt sind wir froh, dass wir für diese Tour überhaupt loskommen und fangen auch einfach schon mal an beim Bäcker im Würzburger Bahnhof unsere Kohlen zu verprassen. Gut gestärkt verlassen wir Würzburg, wie wir das eigentlich mit allen Startorten unserer Touren machen: Ohne etwas von der Stadt gesehen zu haben und auf schnellstmöglicher Route Richtung Mainradweg. 

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Etappe 1 – Sightseeing in Würzburg? Lass das mal andere machen.

Von Würzburg nach Gemünden am Main(50 km / 420 hm)

Stadt haben wir auch zu Hause und brauchen wir nach der Zugfahrt echt nicht mehr. Wir wollen Sonne, Natur und die Räder laufenlassen. Bis auf das Dingen mit der Sonne klappt es auch ganz hervorragend. Kaum ein Mensch zu sehen an diesem nieselhaften Oktober Mittag. Nach fast einer Stunde sind die Klamotten schon ordentlich durchgeweicht und es kommt wieder die alte Frage auf warum unsere Räder zu dieser Jahreszeit eigentlich keine Schutzbleche haben. 

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Ab auf den Mainradweg Richtung Rhön

Materialistische Gedanken werden aber schnell beiseite geschoben und durch bunte und leuchtende Herbstfarben entlang des Mainradwegs ersetzt. Regen hin oder her: Besser auf dem Rad als auf dem Weg ins Büro. Es geht vorbei an Schloss Veitshöchsheim, aber für Kultur haben wir bei dem Wetter jetzt definitiv noch weniger Zeit als sonst eh schon nicht. Generell haben wir bei so einem Wetter gefühlt immer weniger Bock, stehen zu bleiben. Kennt ihr das Gefühl?

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Die Fahrradrabauken sind auch nicht mehr das was sie mal waren

Die frühen Rabauken hätten sich noch eine Pulle Wein oder ein Bier am Regioautomaten gezogen, aber auch das verkommt zur Fotopose. Weiter.

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Zum Glück haben wir heute nur rund 50 km vor der Brust, was uns insgeheim doch ganz positiv stimmt. Die Biergärten und die fränkische Gemütlichkeit haben sich schon in den Winterschlaf begeben und auch die Weinernte ist schon rum. Ja, es gibt wahrscheinlich bessere Reisezeiten für die fränkische Rhön, aber nun sind wir nun mal hier und machen das Beste draus. 

Erste Pause in Karlstadt in der Fränkischen Rhön

In Karlstadt sehen wir dann doch ein, dass das „nur durchfahren“ keine Option für uns ist. Auch etwas Gemütlichkeit darf halt nicht fehlen. Oder gerade jetzt nicht fehlen. Und so verabschieden wir uns von der Außenwelt und vom Wetter und verschwinden über eine Treppe nach unten in eine Heckenwirtschaft.

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Kulinarische Fehltritte in der fränkischen Rhön

Franken? Ja klar, nehmen wir Bitburger. Jepp, merken wir dann auch selbst. Also nach dem Bestellen. Wir sind in Franken und hier trinkt man in so einem Lokal für gewöhnlich Wein. Wenn man halt nicht so banausig daher kommt wie wir zwei Nasen. Also schnell runter mit dem bekannten Kaltgetränk und dann der Form halber eine Weinschorle hinterher. Kartoffelpuffer und Apfelmus noch oben drauf, um zack schnappt die Bier-/Wein-/Kältefalle zu. 

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Warum müssen wir da nochmal raus. Sonne in der Rhön!

Irgendwie schaffen wir es dann doch den Franken zu entkommen und sitzen wieder auf unseren Rädern. Und was sollen wir sagen? Die Pause hat sich gelohnt. Die Wolken sind fast ganz verflogen und der goldene Oktober zeigt sich endlich von seiner besten Seite. Die Sonne macht mit unserer Stimmung schon einiges. So ähnlich wie Regen, nur eben anders herum. Wir sind so gut im Flow, dass uns auch abgesperrte Radwege wenig interessieren und wir einfach gerade aus weiter ballern. 

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Mainradweg + Höhnemeter wäre ja sonst langweilig

Auf Richtung Adelsberg oder dadurch. Wir hätten auch einfach den Mainradweg weiterfahren können. Aber das wären ja erstens nicht die Fahrradrabauken, und zweitens soll die Geschichte nicht sein, dass wir nur den Mainradweg gefahren sind. Also haben wir uns als kleines Sahnehäubchen noch mal 300 hm auf den letzten Kilometern rein gepackt. Müsst ihr aber nicht machen, nur wenn ihr noch Energie oder Akku habt. 

Für uns hat sich der Ganze Spaß gelohnt, aber seht selbst. Ein Regenbogen!

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Ankunft in Gemünd am Main

Jetzt noch ein bisschen durch den rutschigen Wald graveln und hoffen, dass nicht wieder etwas Dummes passiert wie auf unserer Tour am Ruhrtalradweg und schwupp stehen wir schon in Gemünd am Main. 

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Im Oktober wird es früher dunkel = weniger Fahrzeit

Schwupp ist gut, mittlerweile ist es 17 Uhr und die Sonne stellt ihren Dienst für heute endgültig ein. Nice to know: Im Herbst sind die Tage kürzer und damit auch die Fahrzeiten. Wir sind in den Vogesen und im Schwarzwald noch um 21 Uhr auf die Campingplätze gerollt und sind nun schon um 17:30 Uhr froh, dass wir nicht mehr über glitschiges Laub im Wald fahren, sondern im fränkischen Hotel „ZUM KOPPEN“ in Gemünden am Main einchecken.

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Sehr freundlicher Empfang für die beidem Matschgestalten

Wir werden trotz etwas matschigem Erscheinungsbild sehr freundlich empfangen. Vielleicht auch etwas mitleidig. Das tut der Sache keinen Abbruch, als wir glücklich unsere Räder in den hauseigenen Fahrradkeller mit Werkzeug, Luft und allem Zipp und Zapp schieben. 

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Duschbiere und Verabschiedungen in den Ruhestand bei Pizza

Schnell noch ein Duschbier aus dem Flurkühlschrank im Hotel und dann müssen wir etwas essen. Der Rest ist Geschichte: Wir suchen uns ein italienisches Restaurant aus, in dem noch andere Leute außer uns sitzen, und finden uns bei Pizza und Rotwein zwischen einer Horde von Pflegefachpersonal wieder.  

Evi wird in den Ruhestand verabschiedet und da singen wir doch mit. Wir kommen ja schließlich aus dem Rheinland. Wir stoßen auf Evi an und bekommen als Dank für unsere Sangeskünste eine Karaffe Rotwein spendiert. Merke: Immer Mitsingen, wenn einer fragt. Macht auch glücklich und hilft gegen den Herbstblues. 

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Und so fallen wir Einige Zeit später seelig ins Bett. Gute Nacht Gemünd am Main. 

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Etappe 2 – in der wir fast nicht mehr aus dem Wald gekommen wären und abgeschleppt wurden

Gemünden am Main zum Kreuzberg Rhön (83 km / 1.360 hm)

Der Wecker klingelt unbarmherzig und signalisiert uns, dass wir endlich aus den Federn müssen. Heute heißt es Angriff auf die Rhön und die ersten „richtigen“ Höhenmeter über die Platzer Kuppe schrubben. Unser Ziel ist heute der Besuch eines alten Freundes von Bastian. Jan wohnt am Fuße des Kreuzbergs und ist damit so was wie ein Zugezogener-Eingeborener. 

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Cliffhanger: Wie uns ein E-MTB aus dem Wald gerettet hat

Wie schön, dass wir so etwas verbinden können. Fahrradtouren, eine große Liebe. Jan wird uns später noch mit seinem E-MTB samt Abschleppseil ordentlich helfen. Später mehr dazu, es sei nur soviel gesagt: E-Mountainbikes ergeben hier durchaus Sinn, aber das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wissen. 

Frühstück auf der Radtour in Gemünd am Main

Nach dem gestrigen Abend fällt das Aufstehen heute an Tag zwei in der Rhön dann schon etwas schwerer. Getreu dem Motto: Sieben Fässer Wein… Naja, hat gestern irgendwie mehr Sinn ergeben. Heute eher weniger. Allerdings haut uns das Frühstück in unserem Hotel in Gemünd am Main wieder ordentlich zurück ins Leben.

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Mini-Fahrradwerkstatt direkt im Hotelkeller. Nice!

Damit sind wir schonmal wieder auf Spur. Und wie sieht es mit unseren Rädern aus? Naja, geht so. Doch wenn die Fahrräder nicht so gut zurecht sind könnt ihr eure Esel unten im Hotelkeller auch noch ordentlich aufpumpen. Denn im Hotel gibt es nicht nur ein dickes Frühstück gegen die eine Katerstimmung, sondern es gibt auch Druckluft und Schmierfett für das müde Rad, und Zack, sind wir wieder auf der Straße. 

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Irgendwie scheint es draußen immer noch Herbst zu sein. Doch zumindest hat sich der Regen, der sich über Nacht lautstark an unseren Fensterscheiben zu schaffen gemacht hat, verzogen. So leuchtet zwar nicht gerade die Rhön in allen Farben, aber man kann es durchaus schon erahnen. Unsere Taschen und restlichen Klamotten sind immer noch voll mit Schlamm und selbst die Schafe hier sind über Nacht nur zur Hälfte sauber geworden.

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Die Sonne kommt noch nicht richtig durch. Im Vorbeifahren sehen wir einen Autobahnabschnitt, der wohl nicht zu Ende gebaut wurde. Einer von einigen Abschnitten oder anderen Dingen in Deutschland, aber das soll uns heute nicht weiter kümmern und so fahren wir weiter. 

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Rage against the Machine. Wo sind die Menschen?

Über die Jahre hat irgendwie die Versorgung mit Nahrung für Radvagabunden und andere Touristen in ländlichen Gebieten etwas schlapp gemacht. Oder es ist einfach dem Umstand geschuldet, dass es mittlerweile echt kalt ist, Oktober und die Saison vorbei. Zumindest gibt es hier wieder mal einen Automaten für das Nötigste. Den Gastronomie gibt es nicht mehr so wirklich am Wegesrand und die ollen Automaten sehen wir jetzt immer öfter. Schade. Menschen und eine Schankwirtschaft wären uns schon lieber, dafür sind wir ja auch irgendwie unterwegs. 

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Dumm ist der, der Dummes tut, auch in der Rhön

Egal, Henrik steckt fünf Euro in den Automaten, bekommt 4,90 € zurück. Na, wenn das mal kein guter Tausch ist. Versuch das mal mit Menschen anstatt Automaten. Egal, Henrik freut sich über das gewonnene Kleingeld und versucht es mit selbigen einfach nochmal. Dumm ist der, der Dummes tut. Doch Zack, irgendwann nach circa 5 Minuten hat er endlich sein Getränk in der Hand, was dann wieder nicht so gut schmeckt und das Zuckerbedürfnis auch nicht so richtig bedient. Wetter schlägt eben auf die Laune.

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Erdfunkstelle Fuchsstadt in der Rhön

Zumindest kein Wasser von oben und wir steuern auf die riesigen Satellitenschüsseln von Fuchsstadt zu. Irgendwie ein komisches Gefühl in der heutigen Zeit. Die Erdfunkstelle in Fuchsstadt war bis in die 1990er Jahre ein bedeutender Knotenpunkt des weltweiten Kommunikationsnetzes, mittlerweile wird aber der überwiegende Teil des Nachrichtenaustauschs über Glasfaser abgewickelt. Sagt Wikipedia.

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Postkarten Motvie in der bayerischen Rhön

Bei richtig Sonne ist es hier wahrscheinlich noch viel schöner. Postkartenpanoramen bekommen wir aber auch so. Warum schmückt eigentlich niemand in Köln die Brücken so wie hier? Wäre wahrscheinlich nicht von langer Halbwertszeit, aber wir werden ja nochmal träumen dürfen. Die Sonne drückt sich immer weiter durch die Wolkendecke, doch die Sonnenbrillen lassen wir weiter in unseren Taschen. Das wahrscheinlich unnötigste Accessoire auf dieser Tour. Ohne fahren wir aber nicht los. Is so! 

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Hätte hätte und das Ding ist ab. Nothalt.

Wir kommen ordentlich voran, bis sich kurz vor Bad Kissingen Henriks Kette verabschiedet und wir einen Notstopp einlegen müssen. Nach kurzer Klärung der Lage ist aber klar: Hier hat sich nix verbogen, die Kette ist einfach nur runter. Das ist nach all den Jahren fast schon unser Lieblingsproblem. Is‘ ja schnell wieder draufgehauen und es kann weitergehen. Nach fast 10 Jahren können wir so was mit geschlossenen Augen und nur einem Finger. Fast. Am Ende ist dann doch die Hand schwarz und wir fahren am einzigen Ort mit Verpflegungspotenzial vorbei. Von wegen Routine. 

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Pause wäre gut in Bad Kissingen in der Rhön… und vorbei.

Eigentlich, so hatten wir es uns vorgenommen, wollten wir auf dieser Tour besser auf uns aufpassen. Mal frühzeitig essen und so Sachen machen. Aber am Ende sind wir dann eben doch nicht in Richtung Bad Kissingen abgebogen, sondern einfach weiter gestrampelt. Keine Ahnung, warum. Fahrradrabaukengewohnheit irgendwie und immer noch nicht soooo schlau.

30 km liegen jetzt noch vor uns. Wie schlimm kann es schon sein, wenn wir schon 50 km ohne Pause in den Knochen haben und noch 30 km müssen? Die Antwort ist: mit Datteln geht alles und so schieben wir uns immer wieder Trockenobst in den Mund und fahren weiter. Zumindest geben wir nicht auf. Die Sonne sieht das aber anders und verabschiedet sich wieder in ihr Wolkenbett. 

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Kommen zwei ahnungslose Städter blauäugig in die Rhön

Zwei Städter in der Rhön und keine Ahnung von Wegebeschaffenheiten, Waldarbeiten, Verpflegungsmöglichkeiten und allem. Doch Glück im Unwissen: Handyempfang und eine Standleitung zu Jan, der uns am Fuße der Platzerkuppe entgegenkommt und uns tatsächlich eine randvolle Brötchentüte in die Hand drückt. Obwohl wir erst mal gesagt haben, dass wir gar nichts brauchen, wir ja Datteln hätten. Jaja, zack, ganze Tüte Backwaren weggemümmelt. Danke, Papa Jan!

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Notverpflegung durch gute Freunde

Das tut auf jeden Fall sehr gut und so zieht auch die Vernunft wieder bei uns im Kopf ein, und wir schenken uns die letzten Meter rauf bis auf die Platzerkuppe. Die Wege sind von heftigen Regenschauern dermaßen aufgeweicht, dass noch nicht einmal das E-MTB da hoch will. So bricht ein kleiner Zacken aus der Rabaukenkrone, aber nun gut, wir müssen noch nach Langenleiten (Rhön). Über den Berg. Sagt Jan.

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Schlammschlacht bis in die Nähe zum Kreuzberg in der Rhön

Die Wege nach Langenleiten, also die im Wald, sind sehr sehr schlammig und da gerade Holz geschlagen wurde, fast unbefahrbar. Schon befahrbar, aber eben nicht so richtig gut. Das kann man als Städter natürlich nicht wissen, sich aber mit so ein bisschen gesundem Menschenverstand vielleicht denken.

Kurzer Exkurs: Wenn Holz geschlagen wird und die Wege vom Regen aufgeweicht sind, sind die Wege dann auch kaputt, da die Waldarbeiter:innen mit ihren dicken Maschinen über diese Wege fahren. Eigentlich ganz einfach. In der Theorie. In der Praxis tun die letzten Kilometer durch die alten Treckerfurchen richtig weh. Arbeitet denn hier niemand mehr mit Pferden? Aber was wissen wir schon?

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Aussicht ohne Kaltgetränk in der bayrischen Rhön

Da Jan hier ja so was wie ein Zugezogen-Eingeborener ist und jeden Ranger persönlich kennt – glauben wir zumindest – schauen wir noch mal kurz an einem Steinbruch vorbei. Ist das da schön! Achtung Lebensgefahr. Bitte nicht weitersagen. Trotzdem ist das eine der besten Aussichten der Tour, wenn nicht sogar die Beste.

Wir machen noch schnell ein Bandfoto und verabschieden uns schnell wieder. Eigentlich stand hier auch mal eine bewirtschaftete Hütte, doch leider ist diese vor einigen Jahren abgebrannt und zum Zeitpunkt unserer Tour noch nicht wieder aufgebaut. Schade! Ein Tagesabschlusskaltgetränk mit Pommes wäre schon sehr nice gewesen!

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Zu Hause, ähm in der Rhön, ist es doch am Schönsten.

Wir denken aber nur kurz an unser warmes zu Hause, denn bei Jan werden wir von Kind und Kegel empfangen und dürfen unsere dreckigen Räder tatsächlich in den Keller schieben. Wo gibt es das denn in Köln? Und es wird noch besser: Die ganze Etage ist für heute Abend unsere. Doppelbett und heiße Dusche inklusive. Danke Kumpel! Echt. 

Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße: Das beste Essen der Welt. Ungelogen.

Es könnte nicht besser werden, denken wir. Doch mit einem dampfenden Teller Nudeln inklusive selbstgemachter Tomatensoße aus selbstgezogenen Tomaten haben wir für diesen Tag jetzt definitiv den Peak erreicht.

Wir quatschen noch ein bisschen über die 80 kg Tomatenernte. Wie man das hier in der Rhön hinbekommt, ist uns nach diesem Tag bei diesem Wetter schlichtweg ein Rätsel. Aber hier scheint sicher dann doch ab und zu mal diese Sonne. Dann noch herrlicher Klatsch und Tratsch über vergangene Zeiten, bevor wir uns dann doch wirklich schnell ins Bett verkrümeln. Heute wollen wir mal etwas an Fahrt raus nehmen. 83 km mit 1.500 hm bei Mistwetter, stecken uns dann doch schon arg in den Knochen.

Highlights an Tag 2 in der bayrischen Rhön

Tag 3: Der Tag, an dem wir dem Schnee auf der Wasserkuppe in der Rhön entkommen sind

Guten Morgen, Kreuzberg! Schon aus dem Küchenfenster mit Kaffee in der Hand lacht uns unser erstes Ziel für heute feist ins Gesicht. Mentale Vorbereitung ist ja das A und O, und hier, so im Warmen der Küche mit frischen Brötchen vom Bäcker, sind wir noch guter Dinge. Nachdem wir uns ordentlich Bötchen rein geschoben haben, checken wir noch mal kurz den Reifendruck oder lassen besser gesagt von Jan checken und mit dem hauseigenen Kompressor aufpumpen.

Ein dickes Danke an Papa Jan und den Rest der Bande aus der Rhön.

Was machen wir nur später ohne Jan? Tourguide, Abschleppdienst, Verpflegungsposten, Restaurant, Panoramahotel, Fahrradwerkstatt und Freund alles in einem. Das Ganze bezieht sich natürlich auf die ganze Familie, es war richtig schön bei euch. Vielen Vielen Dank für alles, ihr tollen Menschen. 

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Etappe 3 – Erst Kreuzberg, dann Wasserkuppe.

Kreuzberg und Wasserkuppe in der Rhön, dann nach Fulda (67 km / 1.160 hm)

Heute ist es wirklich ganz schön kalt und nach dem Kreuzberg wollen wir noch hoch bis zur Wasserkuppe, dem höchsten Punkt der Rhön. Warum auch nur einen einzigen Berg fahren, wenn wir bei diesem Schietwetter ganze zwei Berge hoch eiern können? Eben. Also Handschuhe an und sämtliche eingepackte Zwiebelschichten aus den Radtaschen, und dann geht das Ding los. Ein Plan ist ein Plan, und etwas Ehrgeiz haben wir uns dann in den letzten Radjahren doch schon angestrampelt. 

Was soll schon noch in der Rhön passieren

Die Stimmung ist gut. Es regnet noch nicht und was soll da schon passieren. Halt immer schön im Moment sein. Wir machen noch ein paar Fotos im Wald und freuen uns auf das ganze bunte Blätterspektakel, bis wir uns auf dem Anstieg zum Kreuzberg wiederfinden. Der Kreuzberg ist übrigens die höchste Erhebung in der Rhön auf der bayerischen Seite. Das nur am Rande.

Ach ja Regen, aber Pilgergetränke aus dem Kloster heben die Stimmung

Oben angekommen, fängt es wie zur Begrüßung ordentlich an zu schütten. Wenn das mal kein Zeichen für den Rest des Tages ist. Wir schieben unsere Räder bis zum Kloster und erbitten Einlass. Mögen den Pilgern doch Obdach und ein kühles Getränk gewährt werden. Hahah, so ein Quatsch.

Oben auf dem Kreuzberg ist aber tatsächlich ein Kloster und das Ausflugsziel der Region. Selbst an diesem trüben und regnerischen Herbsttag um halb zwölf mittags ist die Hütte schon gut besucht, das mag wahrscheinlich am Klosterbräu liegen. Das wurde uns nämlich schon an unserem ersten Tag in Gemünden am Main empfohlen. 

Essen und Trinken im Kloster auf dem Kreuzberg in der Rhön

Also her damit. Wenn ihr Hunger habt, könnt ihr da oben natürlich noch etwas essen, doch soweit sind wir noch nicht und außerdem haben wir ja Datteln. Ihr versteht. Zwei Biere später ist das Wetter immer noch eher wolkig, aber ohne heiter.

Der Regen will also einfach nicht verschwinden. Wir müssen aber weiter, um 17 Uhr geht die Sonne unter und so zaubern wir unseren letzten Joker aus der Tasche. Die Regenhose. Hoffentlich geht das gut, die Sachen müssen bis zum Abend durchhalten bzw. trocken halten. Ride on! Hilft ja alles nix. 

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Regen plus Wind in der Rhön. Kaiserwetter. Nicht.

Mittlerweile gesellt sich zum Regen auch noch Wind, eine unschlagbare Mischung an Glückseligkeit bei 3°C, da helfen weder Klosterbiere noch Datteln. Die Laune pendelt sich auf einem sehr niedrigen Niveau ein. Da machste nix. Kaputze drüber und durchhalten. Abends wartet ein Hotelzimmer mit Dusche auf uns. Dieser Ausblick macht das Ganze etwas erträglicher. 

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Galgenhumor in der Rhön. Lachen hilft, nur nicht gegen Kälte.

Geteiltes Leid ist halbes Leid und so weicht der anfängliche Ärger sehr schnell dem weitaus besseren Gefährten, dem Galgenhumor. Außer uns sind tatsächlich noch einige wenige andere Dullis mit ihren Rädern unterwegs und wollen rauf zu Wasserkuppe. Ein Plan schien auch bei denen ein Plan zu sein.

Ohne Taschen sind die Sportsfreunde nur einfach viel schneller, aber auf die Minuten kommt es jetzt auch nicht mehr an. Oder ist die richtige Maßeinheit Liter Regen/Zeit? Ach was, lange Rede kurzer Sinn, auch die andere Gruppe macht Witze über das Wetter, anders geht es echt nicht mehr.

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Ab geht es in die hessische Rhön.

Wir passieren die hessische Grenze ohne Grenzkontrollen und fahren auf die hessische Seite und weiter auf die Wasserkuppe zu. Wasserkuppe hört sich erst mal nicht so steil an, aber Skilifte erzählen da schon eine ganz andere Geschichte….

Papa ruft an. Frische Unterhosen? Ja, brauche ich.

Bastians Telefon klingelt…

Jan: „Ist das dein Wäschesack, der hier noch liegt?“

„Ohm ja. Fuck. Vergessen.“ sagt Bastian.

„Kein Thema: Bringe ich dir hoch zur Wasserkuppe, dauert aber noch etwas“ sagt der gute Jan.

„Super gerne, wir wollten oben eh eine länger Pause machen.“ sagt der Unterwäschelose Bastian.

Nochmal: Was würden wir ohne Jan machen? Regen und Kalt ist ja eine Sache, aber Duschen und keine trockene und saubere Unterwäsche inklusive T-Shirts zu haben, eine ganz andere. Glück bzw. Jan gehabt. 

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Die letzten Meter hoch zur Wasserkuppe 917 m ü. NN

… wir kämpfen uns über Wanderwege und einsame Straßen weiter auf die Wasserkuppe. Irgendwie sind heute keine anderen Leute unterwegs. Wo sind nur die anderen Radfahrer:innen? Haben die aufgegeben? Haben die vielleicht in den Wetterbericht geguckt und sich gedacht, ah bei knapp über 0 Grad bleib ich doch lieber auf der Couch? Egal. Wir und die Straße und das Wetter. Strampeln, strampeln, strampeln. Angekommen. Auf der Wasserkuppe auf 917 m über NN gönnen wir uns erst mal eine Kleinigkeit zu essen und ein Geschafft-Bier. Prost mein Freund, das haben wir uns wirklich verdient. 

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Es fängt an zu stürmen. Kommen wir noch nach Hause?

Draußen fängt es mittlerweile an zu stürmen und wir wissen gar nicht, wie wir ins Hotel zurückkommen sollen. Im Notfall mit Jan. Hat er uns auch angeboten. Kurz bevor das Essen kommt, steht der Unterwäschelieferant mit Kind und Kegel in der Tür und drückt mir den Wäschesack in die Hand. Kurzerhand wollen wir alle zum Essen einladen, doch unser Supportteam winkt nur ab. Ist schon gut. Passt auf euch auf. Diesmal mal wirklich Ciao!

Schnell durch mit dem Fahrrad durch die Rhön, bevor es dunkel wird.

So langsam müssen wir uns sputen, es wird ja 17 Uhr dunkel und gerade bei dem Wetter ist das ernst zu nehmen. Das Hotel haben wir in Fulda gebucht und da wollen wir sein, bevor es dunkel wird. Denn wenn man im Winter Fahrrad fährt, wird es immer sehr schnell dunkel, was vielleicht nicht das größte Problem wäre, aber in Kombination mit Regen-kurz-vor-Schnee, Laub auf nassen Straßen und noch einigen Metern runter Richtung Tal, müssen wir uns jetzt echt langsam mal auf den Weg machen. 

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Die Straßen sind mittlerweile so nass, dass sich die Umgebung darin spiegelt. Sieht eigentlich ganz cool aus und macht auch ein bisschen Spaß beim Fahren. Es ist aber doch ganz schön kalt. Irgendwie schaffen wir es auf eine alte Bahnstrecke zu kommen und können richtig gut laufen lassen. Ein Gefühl wie Windschattenfahren. Alte Bahntrassen sind ziemlich cool, denn es gibt nur wenig Gefälle oder Anstiege und bergab könnt ihr mit leichtem Tritt herrlichst rollen lassen. Bahntrassen könnt ihr übrigens auch in der Nähe von Köln im Bergischen haben.

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Ab durch den Tunnel und im Trockenen fahren

Es gibt sogar einen Tunnel, in dem wir im Trockenen fahren können. Der Tunnel ist über einen Kilometer lang und so laufen die letzten Meter schnell unter unseren Reifen durch. So geht es mit Gepäck und rund 30 km/h im Schnitt über die Bahntrasse in Richtung Fulda. Das haben wir uns auch verdient nach den zwei Bergen und dem Wetter, sagen wir uns.

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Angekommen in Fulda checken wir ein und haben gleich noch einmal Glück mit dem Zimmer. Die Wellnessoase für heute Nacht ist einfach riesig und hat sogar eine gemütliche Couch nebst Balkon. Wenn das mal nicht herrlich ist. 

Essen im Brauchhaus ok. Service naja.

Abends gehen wir noch ins Brauhaus, welches direkt gegenüber vom Hotel liegt, und gönnen uns ein Kürbis-Falafel-Gericht. Richtig gut. Was die Gesamtzufriedenheit angeht, eher so unteres Mittelmaß. Wir werden in das hinterste Zimmer gesteckt und dann werden wir auch noch vergessen und der Tisch zu früh abgeräumt. Naja. Unterm Strich eher so eher so semi gute Erfahrung. 

Schnell weg hier wenn die uns hier nicht wollen und ab in den Pub

Deswegen verabschieden wir uns schnell und gehen doch besser ins Irish Pub gegenüber. Im Irish Pub gibt es heute Nacht Karaoke. Klassiker. Allerdings schließen wir uns dem Talentwettbewerb nicht an, sondern beobachten lieber das bunte Treiben aus der Ferne. Ein paar Guinness später geht es dann ab Richtung Hotel und wir versinken wieder mal in unseren Musik-Playlists, zeigen uns gegenseitig irgendwelche Musik bei einem letzten schließenden Getränk. Noch so ein Klassiker.

Oh, wie schön ist Fahrradfahren. 

Highlights an Tag 3 in der Rhön. Kreuzberg und Wasserkuppe.

  • Start am Kreuzberg: Kaffee, frische Brötchen & Radcheck mit Jan
  • Aufstieg Kreuzberg: Regen, Wind & Klosterbesuch mit Klosterbräu
  • Weiterfahrt zur Wasserkuppe: Wanderwege, einsame Straßen erklimmen
  • Support von Jan: Wäschesacklieferung und Verpflegung unterwegs
  • Ankunft Fulda: Hotelcheck-in mit Wellness, Abendessen im Brauhaus & Irish Pub Karaoke

Tag 4 und keine Etappe – Abfahrt aus Fulda, mehr eigentlich nicht mehr

Tag 4 und damit unser letzter Tag ist eigentlich nur noch Kür. Fahren müssen wir nicht mehr und damit nur noch auf die Bahn warten. Unser Zug fährt erst um 14 Uhr und so können wir uns noch ein wenig in der Stadt vergnügen, denn Check Out im Hotel ist um elf.

Jan schickt uns derweil noch einmal kurz den Wetterbericht von der Wasserkuppe. Da oben hat es angefangen zu schneien (!) und wir sind ganz froh, dass wir nicht mehr da sind. Also halb. Etwas traurig sind wir schon, denn die tolle Zeit auf dem Rad ist schon wieder vorbei. Was nützt der ganze Schwermut, wir haben ja noch ein bisschen Zeit um Fulda etwas kennenzulernen.

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Sightseeing Fulda. Die Altstadt, irgend so einen Turm, barockes Fuldaer Stadtschloss und den Hohen Dom zu Fulda. Der hohe Dom… pfff, da können wir als Kölner natürlich nur schmunzeln. Schön ist es in der Stadt trotzdem, auch wenn es nicht gerade Wohlfühl-Aperol-Temperaturen sind.

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Hier und da machen wir noch ein paar Bilder und machen uns dann auf den Rückweg nach Köln, um endlich nach vier Tagen Trennung wieder in der Nähe von unserem geliebten, dem einzig wahren und richtigen Dom zu sein.

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Kultur auf der Route müsst ihr euch selbst angucken und erleben, wir schreiben ja nur über das Radeln 🙂

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Tipps aus dem Sattel für eure Rhön-Tour

  • Etappenplanung: Plant realistisch genug Zeit ein. Matschige Waldwege, Berge und Pausen bei Freunden oder Einkehrmöglichkeiten verlängern den Tag schnell.
  • Packen: Je nach Jahreszeit. Wir waren Ende Oktober unterwegs. Warme Kleidung, Regenhose, Handschuhe, Ersatz-T-Shirt/Wäsche und kleine Snacks (Datteln oder Trockenobst) waren für uns unverzichtbar.
  • Einkehr & Verpflegung: Im Oktober nach der Sommersaison etwas schwieriger, aber noch machbar. Nur eben drinnen oder notfalls auch Automaten am Wegesrand nutzen.
  • Abwechslung & Landschaft: Alles drin! Berge, bunte Herbstwälder, alte Bahntrassen und Aussichtspunkte wie Platzer Kuppe, Kreuzberg oder Wasserkuppe sorgen für Abwechslung und beste Fotomotive. Also bei Sonne.
  • Abschluss & Entspannung: Hotel mit Dusche, Wellness und natürlich lecker Abendessen, Bier/Weinschorle und ein gemütlicher Abend runden die Tour ab und helfen gegen den Herbstblues.

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