Slowenien – Italien – Slowenien: Eine kleine Tagestour entlang des Ciclovia Alpe Adria Radweg

Mit dem Rad für einen Tag im Dreiländereck von Slowenien-Österreich und Italien unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg. Mal wieder eine Rabaukentour in alternativer Besetzung. Das soll hier aber nicht zur Gewohnheit werden. Isso. War aber trotzdem eine schöne kurze Tour über 45 km. Unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg in Slowenien und Italien.

Urlaub mit Freunden und ganz ohne Rad ging es dann doch nicht

Radfahren war für meinen Urlaub in diesem Jahr eigentlich gar kein Thema. Mit Freunden – und ohne meine bessere Rabaukenhälfte Bastian – war ich in den österreichischen und slowenischen Alpen unterwegs. Überwiegend essend, wandernd und Tischtennis spielend. Auch mal schön, es muss sich ja nicht zwingend immer alles um das Rad drehen, eine gute Zeit kann ich auch anders haben. Das ist ja auch irgendwie Rabauken-Motto: Fahrrad ist nicht alles, aber, wenn man mal darauf unterwegs ist macht’s richtig Bock. Und so ganz ohne kleine Radtour ging es dann in Slowenien doch nicht.

Unterwegs auf dem Alpe Adria Radweg in Slowenien und Italien

Mit Alex war ich für eine Woche kurz hinter der österreichischen Grenze in den Julischen Alpen in Slowenien unterwegs und als kleine Abwechslung zum wandern haben wir uns dort in der Nähe in Kranskja Gora für einen Tag Räder geliehen und sind bei sonnigem Wetter gemütlich entlang des zu Füßen der Julischen Alpen verlaufenden Alpe Adria Radweg ins italienische Tarvisio und zurück gestrampelt. Der Alpe Adria Radweg ist ein rund 410 km langer Fernradweg, der vom österreichischen Salzburg über die Alpen ins italienische Grado an der Adria führt und irgendwie auch an unserem slowenischen Urlaubsort vorbeiführt. 2015 wurde er als internationaler und grenzüberschreitender Radweg als Radroute des Jahres ausgezeichnet.

Eine Grenze

Aus Bahntrassen werden Radwege – Eine ziemlich gute Idee

Touristisch durch die Decke gegangen ist ja in den vergangenen Jahren die Idee, aus stillgelegten Bahntrassen Radwege zu machen. Diese findet man mittlerweile in vielen Gegenden Europas und es gibt tatsächlich auch Menschen die sich damit intensiver befassen (http://www.bahntrassenradeln.de/). Unsere Tagestour ging auch entlang eines solchen Weges, fast ausschließlich. Sehr komfortabel, super ausgebaut und genug Platz für ganze Horden von RadfahrerInnen. Fahrrad-Highway quasi, macht richtig Bock.

Abstecher in die Seitentäler und ein Bier am See des Laghi di Fusine

Lohnenswert sind auf dem von uns beradelten Teilstück auf jeden Fall kurze Abstecher in die umliegenden Täler. Man muss sich dafür zwar ausnahmsweise ordentlich abstrampeln, wird jedoch zum Beispiel mit einem Blick auf die aus Gletschern entstandenen Laghi di Fusine belohnt. Am unteren See gibt es erfrischenderweise eine kleine Bar, die wir uns für eine verdiente Pause selbstverständlich genauer angeschaut haben.

Pausen sind wichtig

Radfahren in den Alpen – Warum eigentlich nicht mal eine längere Tour?

Die kurze Tour hat Lust auf mehr gemacht. Mit dem Rad vor der landschaftlichen Kulisse der Julischen Alpen entlang zu fahren hat schon eine besonders spektakuläre Note. Kann ich echt ohne Einschränkung empfehlen. Der Wunsch in den nächsten Jahren mal eine längere Tour in den Alpen zu fahren ist seit dem Kurztrip definitiv da. Eine Alpenüberquerung auf rabaukige Art und Weise… das wäre doch was.

Ein Tal
  • Strecke: Kranjska Gora (SLO)- Ratece (SLO)- Fusine (IT) Tarvisio (IT) – Fusine (IT) – Ratece (SLO)– Kranjska Gora (SLO)
  • Für mehr Infos zum Radweg: www.alpe-adria-radweg.com